Ein Mensch wird angegriffen. Mit einem Messer. Schwer verletzt. Ein Tatort, ein Opfer, eine Frage: Wie konnte das passieren – und wie kann es verhindert werden? Das wäre die normale Reaktion. Menschlich. Vernünftig. Ernsthaft.
Aber das hier ist Deutschland 2025. Und hier geht es nicht mehr um Menschen, sondern um Narrative. Um Moral. Um Likes. Um politische Selbstinszenierung auf Kosten derer, die am Boden liegen.
Luigi Pantisano: Kein Satire-Account, sondern Bundestagsabgeordneter
Und dann kommt er: Luigi Pantisano, Mitglied des Bundestages, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion. Er sieht die Nachricht vom Messerangriff in Schallodenbach – und schreibt auf X:

Wenn der Messermann blonde Haare und blaue Augen hat, dann schweigt der rassistische Mob hier. Es geht diesen Rassisten nicht um die Opfer oder um Sicherheit, sondern um Hass und Hetze. #Schallodenbach
Kein Satz über das Opfer. Kein Wort zu Schutz, Strafverfolgung oder Prävention. Stattdessen die zentrale Botschaft: Auch Deutsche können Täter sein – haltet also den Mund!
Was ist das bitte für ein moralischer Tiefpunkt?
Da liegt ein Mensch mit Stichverletzungen im Krankenhaus – und der erste Reflex eines linken Spitzenpolitikers ist es, die Deutungshoheit zu beanspruchen und den politischen Gegner zu diffamieren. Die Tat wird zur Bühne. Das Opfer zum Statisten. Die Realität wird zur Kulisse für ideologisches Schaulaufen.
Warum ich die Linke nicht für den richtigen Weg halte
Ich sag’s so klar wie’s nur geht:
Die Linke in ihrer heutigen Form ist keine Kraft der Menschlichkeit mehr.
Sie hat sich in ein Milieu verwandelt, in dem das richtige Vokabular wichtiger ist als die reale Tat. In dem es nicht mehr um Gerechtigkeit, sondern um Gesinnung geht. In dem Täterprofile nur dann relevant sind, wenn sie in das eigene Weltbild passen – und in dem Opferrechte schnell mal zweitrangig werden, wenn das falsche Etikett draufsteht.
Wenn der Ruf nach Sicherheit, Kontrolle, Ordnung oder Konsequenz kommt – dann ist das in linken Kreisen sofort „rechts“. Und was „rechts“ ist, darf nicht gedacht, nicht gesagt, nicht einmal gefühlt werden.
Aber weißt du was?
Sicherheit ist keine rechte Forderung. Sie ist staatliche Pflicht.
Opfer sind kein Material für Moralstunts
Die Linke will uns weismachen, es gehe ihr um Gerechtigkeit. Um Mitgefühl. Um die Schwachen. Aber sie beweist täglich das Gegenteil. Denn echte Schwäche wird nur beachtet, wenn sie zur Erzählung passt.
Das Opfer von Schallodenbach? Egal. Keine Solidaritätswelle. Kein Hashtag. Kein Lichtermeer. Weil der Täter blond war.
Das ist kein Mitgefühl. Das ist Berechnung.
Und wer so denkt, sollte besser nicht die soziale Gerechtigkeit verwalten, sondern sich ernsthaft fragen, ob er das Wort überhaupt noch verdient.
Die Täterverlagerung: Wenn linke Politik zur Realitätsverweigerung wird
Pantisano ist kein Einzelfall. Er ist ein Symptom. Ein Symptom für eine Partei, die jedes sicherheitspolitische Problem sofort uminterpretiert:
- Wenn ein Ausländer Täter ist → „Wir müssen erstmal sehen und verstehen was wirklich passiert ist!“
- Wenn ein Deutscher Täter ist → „Na also, seht ihr?! Blond und blaue Augen!!!“
- Wenn jemand laut wird weil er endlich Sicherheit fordert → „Hass, Hetze, NAZI!“
So kann man keine Probleme lösen – man kann sie höchstens schönreden.
Und das ist mein Problem mit der Linken: Sie will keine Ordnung, sondern Ausreden. Keine Verantwortung, sondern Haltungs-Performance. Keine Analyse, sondern Gesinnungsprüfung.
Und wer schweigt? Der ist nicht automatisch ein Nazi
Pantisano behauptet: Wer sich nicht empört, wenn ein Deutscher Täter ist, gehöre zum „rassistischen Mob“.
Nein, Luigi. Wer schweigt, denkt vielleicht nach. Oder sorgt sich. Oder zweifelt. Oder kennt nicht alle Fakten. Oder traut sich nicht mehr, etwas zu sagen, weil Leute wie du aus jedem Zwischenruf ein politisches Vergehen machen.
Nicht jeder, der nicht laut ist, ist böse. Und nicht jeder, der laut ist, hat recht.
Linke Denkstrukturen: Gefühl ersetzt Analyse
Linke Politik heute:
- Wer Täterdaten erhebt, ist gefährlich.
- Wer Opfer schützen will, ist autoritär.
- Wer Recht durchsetzen will, ist ein Faschist.
So geht das nicht.
Ich will eine Politik, die das Messer sieht – nicht das Narrativ. Die sich für das Opfer interessiert – nicht für das eigene Image.
Und genau das liefert die Linke nicht mehr.
Nein, liebe Rechte: Ihr seid auch nicht die Lösung
Jetzt aber wichtig: Bevor sich jemand von rechts freut – ihr seid genauso daneben.
Ihr wollt doch auch jeden Fall instrumentalisieren. Schreien sofort nach Abschiebung, Repression, Mauern und Gewalt. Ihr habt keine Lösungen, nur Parolen. Ihr wollt keine Ordnung, ihr wollt Eskalation.
Ich bin gegen die Linke, weil sie die Realität moralisch entsorgt.
Und ich bin gegen die Rechte, weil sie genau wie die Linken sind.
In meinen Augen geht es euch nicht um die Menschen. Es geht euch um EUCH!
Was ich will?
Eine klare, faire, mutige Politik. Kein Feindbild-Gewichse, kein Twitter-Theater, kein Dauer-Gepose auf Kosten derer, die gerade verbluten.
Das Ding is
Ein Mensch wird niedergestochen – und Linke wie Pantisano nutzen das nicht zur Reflexion, sondern zur Rechthaberei. Das zeigt, wie weit sich diese politische Strömung von echtem Mitgefühl und konkretem Problembewusstsein entfernt hat.
Wer Opfer nur dann schützt, wenn sie ins Weltbild passen, hat den Anspruch auf Moral verspielt. Und wer jeden, der Sicherheit fordert, zum Nazi erklärt, ist kein Demokrat – sondern ein Feind der Debatte.
Rechtsextreme, die sich an solchen Taten aufgeilen, sind genauso krank.
Was wir brauchen, ist Verantwortung – nicht ideologisches Geplärre.
Was wir brauchen, ist Ehrlichkeit – nicht Empörungsmarketing.
Was wir brauchen, ist eine Politik, die zuerst fragt: Was braucht das Opfer? – und nicht: Wie nutze ich das für mein Weltbild?
Wie schnell man heute zwischen „rechts“ und „links“ zerrieben wird, beschreibe ich ausführlich in diesem Beitrag zur politischen Mitte
Herzlichst, Mike
Diskutiere mit: Siehst du das ähnlich – oder völlig anders? Was sagst du zur Rolle der Linken in solchen Debatten – und wo siehst du echte Lösungen? Ich freue mich auf ehrliche, faire, direkte Meinungen.